Der erste Offener Musenstall5 im Jahr 2012.


           


Die faszinierende Textil-Collagen, die Gisela Weigand mit Nadel und Faden zaubert und die detailverliebten Fotografien von Isabel Bräuer empfingen mit der ersten Doppelausstellung im Musenstall5 das Publikum der ersten Veranstaltung des noch jungen Jahres.


   


Vorlagen für Weigands Werke sind Fotos aus der Wissenschaft, Bilder aus dem Kosmos: von Sterneneruptionen bis zu Mondgestein.

Bräuers Kamerablick hingegen schaut auf die kleinen Dinge dieser Welt, lässt Blütenteile zu abstrakten Flächen, Gräser zu Farbspielereien werden.




Prall gefüllt waren nicht nur die Wände und der Publikumsraum, prall gefüllt war auch das Programm auf der offenen Bühne. Los ging’s kriminalistisch mit Thomas Hoeth. Der Autor entführte zu den dunklen Seiten der menschlichen Existenz - in die Schattenwelten Stuttgarts. Hoeth las Ausschnitte aus seinem Krimi „Erblast“. Eberhard Frohnmeyer war mehr als nur musikalischer Begleiter. Mit seinem akustischen Gitarrenspiel und der Titelauswahl kommentierte und ergänzte Frohnmeyer die Textpassagen.


 


Ganz in die lyrische Selbstreflexion ging danach Yolanda Ridela. Ihre eigenen Gedichte ergänzte sie mal mit ausdrucksstarkem Vortrag, mal mit Tanz, mal mit selbstgemalten Bildern.



Fast Partystimmung kam mit Horse Mountain auf die Bühne. Das Duo aus Kusterdingen begeisterte das Publikum mit akustischer Country- und Oldtime-Musik. Ganz klar: dieses Zwei-Personen-Power-Pack durfte nicht ohne Zugabe von der Bühne!

Den Abschluss des wunderbaren Abends gaben Enen, die als Quartett plus Eins auf die Bühne kamen. Die Damen und Herren aus Wannweil begeisterten mit A Cappella - Gesang und ließen zum krönenden Ende des Abends das ganze Publikum mitsingen.



Allen war klar: wenn das Jahr 2012 nur annähernd so wird, wie dieser Offenen Musenstall5, dann kann es nur ein gutes Jahr werden.

Der nächste Offene Musenstall5 findet am 03. April 2012 statt.

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Als sei’s Musik die immer war

Lesung mit Petra Zwerenz & Mathias Möschle

Zum zweiten Mal gaben Reutlinger Petra Zwerenz und Mathias Möschle Einblicke in ihr aktuelles Schaffen. Deftige Mundart traf Lyrik: mal deftig, mal witzig, mal ganz zart.





Die Kurzgeschichten und Gedichte wurden musikalisch umrahmt mit stimmungsvoller Akkordeonmusik von Natali Kowalewa.


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Offener Musenstall5 im Oktober 2011

Wieder ein Abend übervoll mit Musik und Tanz, Comedy und Krimi, Zuhören und selbst aktiv sein.




Die Fotos von Jochen Krumpe verbreiten einen Hauch von Südostasien im Musenstall5. Pünktlich zum Offenen Musenstall5 sind seine Bilder aus Myanmar an den Wänden. Gleich zu Beginn des Abends weiß der Fotograf viel zu erzählen über dieses Land, das einige noch unter den alten Namen Birma oder Burma kennen bzw. eben nicht kennen. Jochen Krumpe berichtet von der unübertrefflichen Freundlichkeit der Menschen und deren tiefen Religiosität. Aber auch die Militärdiktatur und den Überlebenskampf der Menschen in einem der ärmsten Länder der Welt lässt Krumpe nicht außen vor. Im Gegenteil: Zur neuen Ausstellung werden nicht nur die gezeigten Bilder, sondern auch Kalender und Grußkarten verkauft. Den Erlös spendet Fotograf Jochen Krumpe dem Verein Myanmar-Kinderhilfe e.V.


       



In die Rolle der Haremsdame Ashanty Shalimar bespielt als erstes Angie Zaiser die Bühne. Mit teils eigenen Liedern und einer orientalischen Tanzchoreografie entführt die Liedermacherin, Tänzerin und Geschichtenerzählerin aus Maichingen die Zuschauer in die Gefilde von 1001 Nacht.


                                                                 

 

In Afrika und in Tübingen spielt der Krimi „Nashornfieber“ von Edi Graf. Beim Offenen Musenstall5 las der Autor, Moderator und Rundfunkredakteur unter anderem eine Episode aus diesem seinem allerersten Afrika-Krimi. Damit wollte Edi Graf natürlich auch Lust machen auf seine Krimis „Löwenriss“, „Elefantengold“, „Leopardenjagd“ und dem aktuellen „Bombenspiel“.

 

   


Als erste Überraschungsgäste kamen danach Christine Gnann nebst Wolfgang Seljé auf die Bühne. Gnann, Vollbluttheaterfrau und Regisseurin, ging auch gleich in die Vollen und animierte das Publikum mit einer wilden Geschichte über eine Familienfahrt durchs nächtliche Paris zum Mitmachen. Es galt: innerhalb von fünf Minuten in bunt zusammen gewürfelten Kleingruppen den Eifelturm einmal bei Tag und einmal bei Nacht zu malen, sowie aus Lego ein Karussell zu bauen. Als Höhepunkt dieses Auftritts trug Wolfgang Seljé zwei Frank-Sinatra-Lieder in lustvollster schwäbischer Interpretation vor. Doch Christine nebst Wolfgang waren nicht die einzigen Überraschungsgäste.


        



Auch Steffi Uhlig betrat beherzt die Bühne, um humorvoll über den Unterschied von Frauen und Männern zu philosophieren. Als Coach und Journalistin hat sie viel mit unterschiedlichsten Menschen zu tun und immer wieder mit den unterschiedlichen Denkweisen von Männlein und Weiblein zu kämpfen. Wie ticken Damen im Schuhladen, warum kommen Kerle im Baumarkt in Wallung: Steffi Uhlig bot Gender-Comedy mit Zwerchfellmassage!


                                                             


Nein - damit war dieser Offenen Musenstall5 immer noch nicht zu Ende. Als finaler Überraschungsgast brachte Max Fürth seinen E-Bass und allerlei elektronisches Gerät auf die kleine Bühne. Als Bassist der Band Soundstic kannte er diesen Ort schon gut und verzauberte das Publikum 20 Minuten mit drei improvisierten Stücken. Mit der Technik des selbst eingespielten Loops und des Overdubs ließ Max Fürth seinen E-Bass Schicht um Schicht tief grummeln und hoch jauchzen und spielte sozusagen mit sich selbst. Ein wunderbarer Ausklang eines langen, extrem abwechslungsreichen Abends.


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RIESENERFOLG BEIM BENEFIZ!

Unter diesem Motto Lauschen & Helfen spielten vier Bands grandiose 750 € für Somalia und Ärzte ohne Grenzen ein. Es war ein besonderes Musikfest der Extraklasse.

 

Blue Nocturne
eröffneten den Abend mit selbstkomponierten Jazzstücken des Pianisten Stephan Pitsch. Gefühlvoll begleitet Oliver Wendt mit seinem Saxophonspiel die musikalischen Einfälle seines Kollegen. Wie Pitsch erzählte, waren die Stücke in Schweden entstanden und so konnten die Gäste an diesem schwülwarmen Sommerabend in Wannweil von den kühlen Weiten Skandinaviens träumen.

Die Überraschungsgäste des Abends waren das Duo SanDos. Rein akustisch und komplett unverstärkt brachten sie ihre Lieder zu Gehör. Dietrich Sanden überzeugte mit rasenden Fingern auf seiner Gitarre und immer wieder unterstütze ihn seine Tochter Sinje mit glockenklarer Stimme. Klassikanklänge waren in der Musik von SanDos genauso zu hören wie Folk und Chanson.

  

Ganz anders dann der Beginn des Auftrittes des Duo Misc: ein A-cappella-Stück in der Art kirchlicher Madrigale in Latein. Sängerin Claudi Scheffel und Saitenvirtuose und Sänger Gert J. Gaebele wechselten dann schnell und kraftvoll ja nach Titel ins Französische, Spanische, Englische. Misc reduzierten unter anderem aktuelle Titel auf akustische Versionen mit zweistimmigem Gesang und Gitarre bzw. Irish Bouzouki.

Soundstic
schließlich setzt den finalen Schlusspunkt. Das international besetzte Quartett ist eine explizite No-Cover-Band, soll heißen: Sie boten nur selbstgemachten akustischen Folk, rockige Balladen und portugiesischen Blues. Auch blitzten musikalisch gelegentlich Reggae-Töne aus der Karibik durch. Mit abwechslungsreichem Gesang von Jose Magalhaes, Steff Berthouds akustischem Gitarrenzauber, dem einfühlsamen Bassisten Max Fürth und beseeltem Cajonspiel von Boubou Mehne betörten Soundstic das Publikum.



Dieses war so begeistert, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht zögerten, den Geldbeutel zu zücken. So spendete das Publikum und auch die Musiker zusammen auf den Cent genau 750 € für die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen. Helfen kann so viel Freude machen!

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GROSSES JUBILÄUMSFEST im Juli 2011!

Der Offene Musenstall5 - der Spielort für regionale und internationale Kunst in Wannweil - feiert einjähriges Bestehen.



Und rund 100 (!) Gäste feierten mit - im und vor dem Musenstall5. Wieder gab es ein abwechslungsreiches Programm: Bilder, Tanz, Musik und Literatur.

               

Mit einer neuen Ausstellung konnte sich der Musenstall5 wieder im anderen Kleid präsentieren. Die eindrucksstarken Werke der Filderstädterin Ruth Wiegel beeindruckten alle Gäste.

          

Spanisch wurde es gleich zu Beginn des Offenen Musenstall5, als die Tanzgruppe Peña Flamenco ihre Liebe zum dem feurigen Tanz Spaniens in wirbelnden und mitreißenden Bewegungen zum Ausdruck brachte.

                             

Es war wie der Einmarsch der Gladiatoren, als das Duo Dunkles Blech wie eine Zwei-Personen-New-Orleans-Marchingband gleich im Anschluss in den Musenstall5 kamen. In ungewöhnlicher Kombination und auch für die Akteure selbst das erste Mal präsentierten Bernd Feldkamp (Susaphon) und Christian Kolb (Posaune) Jazz und Pop in bester Dixi-Manier.



Ein Duo ganz anderer Art: die St. Johanner Angelika & Henry Jenderek. In einer einzigartigen Kombination verbanden sie Kurzkrimis und skurille Geschichten vo’ d’r Alb mit Blockflötenmusik.

          

Zum umjubelten Abschluss des Musenfestes waren wieder die Zarten Metzger von den Härten ins Wannweiler Echaztal hinabgestiegen. Diesmal zum Trio vergrößert, stellen sie mit Iss Lamm die um den Aspekt der arabischen Geschichtenerzählerkunst erweiterte Version ihrer Remix-Kunst vor.

 




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WER DIES GEHEIMNIS WOHL ERSANN?

Mit den sanften Klängen ihres Akkordeons eröffnet Natali Kowalewa die gemeinsame Lesung der Autorin Petra Zwerenz und Lyriker Mathias Möschle.

                              

Beide stellen eigene, größtenteils unveröffentlichte Werke vor. Die Reutlingerin Petra Zwerenz hat sich seit 1983 ganz und gar der schwäbischen Mundart verschrieben. Ihre Texte erzählen vom Reisen und Unterwegssein im einfachen und doppelten Sinn; es sind Mundartgeschichten rund um die Themen Wasser, winterliche und weihnachtliche Erzählungen. Für die studierte Pädagogin und Lektorin liefern auch die Verwicklungen des Alltags Stoff für Geschichten, die mittlerweile in sechs Büchern und zahlreichen Anthologien und Zeitschriften erschienen sind. Auch Mathias Möschle lebt und wirkt in der Stadt unter der Achalm. Lyrik ist nur eine Form, in der sich der Künstler und Pädagoge auszudrücken vermag. In der intimen Sprache des Gedichts sucht und findet er ein Gegengewicht zu seinen Arbeiten in Theater und Bildender Kunst. Poetisch umkreist Möschle Seelenzustände, Natureindrücke und deren Wechselwirkungen.

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OFFENER MUSENSTALL5 IM MAI 2010

Bilder + Texte + Musik = Kunstgenuss hautnah!

      

Und wieder stehen einige Gäste im Eingangsbereich und Türrahmen - der Offene Musenstall5 hat so viele Leute angelockt, dass der Musenstall5 gestopft voll ist. Die Gemälde und Objektbilder von Hannelore Rothländer geben dem Raum wieder einmal einen ganz neuen Charakter. Schon bevor richtig los geht, wird im Publikum hingebungsvoll über Interpretation ihrer Werke diskutiert. Hannelore Rothländer wird mit einem geschwinden Interview kurz vorgestellt.

  

Dann eröffnet Gitarrist und Sänger Markus Beschorner mit Unterstützung des Bassisten Erik Ruby den Abend. Zwar treten beide als Duo zum ersten Mal auf, doch klingt es, als ob Ruby die Lieder aus Beschorners Feder seit Ewigkeiten zu seinem Eigenem gemacht hat. Klar, nach den obligatorischen 20 Minuten - als eigentlich der reguläre Wechsel auf der Bühne ansteht - muß das Duo noch eine Zugabe liefern.



Das Hauptthema der Texte von Armgard Dohmel ist der Frühling. Die Reutlingerin spiegelt das Motiv in verschiedensten Fassetten und würzt auch mal kräftig mit Alter und Krankheit. Auch Othmar Mahlmeister hat sich der Literatur verschrieben. Sein Vortrag zeugt von Sprachwitz und Einfallsreichtum. Seit rund 20 Jahren in Wannweil wohnhaft, widmet er auch diesem Flecken einen humorvoll hintersinnigen Text.

Schwarz, schwärzer, Blues: unter diesem Motto lassen es Jörg Heinkel, Gitarre und Gesang, und sein Sohn Ruben Reichert am Schlagzeug als finales Duo noch mal richtig krachen. Auch dies ein künstlerisches Gespann, das so noch nie auf einer Bühne stand und damit zum Inbegriff der Idee des Offenen Musenstall5 wurde. Jeder und jede bekommt hier 20 Minuten oder Wandflächen, um die eigenen künstlerischen Ideen einem interessierten Publikum vorzustellen und andere Kunstschaffende aus der Region zu begegnen.
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Das Jahr 2011 startete mit einem prall gefüllten OFFENEN MUSENSTALL5!

Ursula Krebs, Werbegrafikerin aus Weil der Stadt, stellte neuste Werke vor, die zum Teil das erste Mal in der Öffentlichkeit zu sehen waren.

    

Sandra Müller überraschte mit einer teils lustigen, teils poetischen Mischung & Lyrik Inkognito. Frech-fröhlich mischte sie Gedichte aus der eigenen Schublade mit Klassikern. Dazu gab's jede Menge Musik verschiedenster Art.



No More No waren als Duo angekündigt, doch Gitarrist Steff Berthoud und Sänger Jose Magalhaes brachten noch Bassisten Max Fürth und Percussionisten Boubou Mehne mit. Höhepunkt ihres Auftritts war ein Blues mit improvisiertem Text auf Portugiesisch.



Vic Weaver bot in Begleitung von Oliver Markgraf (Perkussion) akustisch-swingenden Folk-Rock. Dabei wechselte Vic Weaver zwischen tschechisch, deutsch, französisch und englisch, als wär's das Normalste der Welt.



Bevor die Live-Radio-Sendung Orsinos Lied den Abend beendete, ließen es jedoch noch die Zarten Metzger krachen. Sven Effenberger und Dino Baumgartner überzeugten mit lautstarker Elektronica gewürzt mit einer heftigen Prise Comedy. Für alle war spätestens nach diesem Abend klar: jetzt ist der Offene Musenstall5 das geworden, was von Anfang an Ziel war: ein lockerer und lustvoller Treffpunkt für Kulturinteressiert und Kunstschaffende verschiedenster Art.



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KUNST-STÜCK
Szenische Collage

    

Zur Engel-Ausstellung von Anneliese Goth setzte sich das Tübinger Generationentheater Zweitsprung auf spielerische Weise mit den Bildern auseinander. Eine überraschende Performance mit Texten von Künstlern und über Kunst - erdgebunden, spielerisch, ernst - ehrlich!

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MÄRCHEN DER GEBRÜDER GRIMM

Für Erwachsene - erzählt von Petra Anna Schmidt

Seit vielen Generationen faszinieren uns die Märchen. Nicht nur im Kindesalter. Petra Anna Schmidt erzählte Geschichten, die jenseits von Raum und Zeit stattfinden, sie kommen aus dem seelisch/geistigen Bereich menschlichen Lebens. Die Märchenbilder zeigten Initiationswege auf, die berichteten, welche Wandlung notwendig ist, um als gereifte Persönlichkeit das eigene Leben zu ergreifen. Im Musenstall5 erzählte Petra Anna Schmidt nicht nur vier Teils fast vergessene Märchen, sondern erläuterte auch die Bedeutung und Hintergründe der Märchenbilder, so dass die Zuhörerinnen und Zuhörern weit mehr bekamen, als die zauberhaften Geschichten.

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OFFENER MUSENSTALL5 IM OKTOBER 2010
Engel - Weggefährten



Und plötzlich steht sie auf und stellt sich in die Mitte des Raumes zwischen all ihre Engel: Anneliese Goth. Die 86 Lebensjahre sind nicht spurlos an ihr vorbei gegangen: sie strahlt die Selbstsicherheit einer gestandenen Frau, selbstbewussten Künstlerin und humorvollen fünffachen Mutter aus. Ein persönlicher Schicksalsschlag hat der Malerin, Grafikerin und Textilgestalterin ihr Lieblingsmotiv nah gebracht. Und noch immer vermag Anneliese Goth in ihren Bildern Engeln neue Seiten abzugewinnen.



Zum Auftakt des Abends gibt Kulturhistorikerin Jutta Kraak einen aufschlussreichen Einblick in die Jahrtausende anhaltende Tradition der Engelsdarstellung, nicht ohne mit einem Augenzwinkern klar zu machen: Ich bin ganz und gar nicht christlich.



Das Lachen treibt sodann einigen Zuhörern Tränen in die Augen: Heike Jung beginnt aus ihren selbstverfassten Texten zu lesen. Da prallt sexistische Werbung auf Wechseljahre oder fällt auf Grund herber Erziehungsmaßnahmen der Gekreuzigte aus dem Hoch eines Kirchenschiffs.



Enidan
ist nach dem Benefiz für Ärzte ohne Grenzen zum zweiten Mal im Musenstall5. Mit Gitarre, kraftvoller Stimme und eigenen Liedern spannt die junge Musikerin den Bogen zu den Engel-Bildern.

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SAITENSPRUNG FÜR PAKISTAN
Benefizkonzert zu Gunsten von Ärzte ohne Grenzen: 422,75 € & ein 500-Lire-Stück



Am Dienstag, den 21. September, erklangen im Musenstall5 Gitarrensaiten für die Hochwasseropfer in Pakistan: Für alle, Musiker und Gäste, war es ein außergewöhnliches Fest: Das eigens für das Benefizkonzert gegründete Duo Two for More feierte im Musenstall5 seine Weltpremiere und eröffnete den Abend mit Blues und Balladen. Enidan stellte im Anschluss der gespannt lauschenden Hörerschaft ihre Eigenkompositionen vor, darunter auch ganz neue Stücke. Mit gängigen Rock- und Pop-Klassikern wollten Smile in a Pocket als dritter Teil das Benefizkonzert ausklingen lassen. Doch beim Abschluss-Applaus fanden sich alle fünf Musiker des Abends auf der Bühne zusammen und entschieden unvermittelt noch gemeinsam weiterzumachen. Zwar hatten sich alle vor dem Konzert das erste Mal gesehen, doch der musikalische Funken war übergesprungen. So improvisierten die Musenstall5 Wannweil All Stars spontan drei Lieder, die sowohl die Herzen des Publikums als auch die Musiker höher schlagen ließe. Fazit des Abends: es soll nicht das letzte Mal gewesen sein

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1. OFFENER MUSENSTALL5
Den Auftakt macht Jochen Krumpe mit einer Fotoausstellung.

   

Der gelernte Fotograf und Videoeditor wurde 1972 in Waiblingen geboren und sein Interesse für Fotografie wurde bereits im Alter von 8 Jahren geweckt. Die erste Kamera war ein einfaches Plastikmodell von Foto Porst. Mit dem technischen Aufstieg über die Praktika des Vaters und später der eigenen Spiegelreflexkamera war der Werdegang vorprogrammiert. Den Soundtrack des ersten Abends im Musenstall5 liefert die Live-Radio-Sendung Orsinos Lied.